Wie viel ist eine Silberkette wert?
Der Wert einer Silberkette ergibt sich aus Gewicht, Silberreinheit und dem aktuellen Spotpreis. Silberketten bestehen fast immer aus 925er Sterlingsilber – erkennbar am Stempel „925" oder „STERLING" auf dem Verschluss oder an einem Glied. Der Rechner oben berechnet den Schmelzwert auf Basis des aktuellen Silberpreises in Euro.
Typische Gewichte von Silberketten
| Kettentyp | Länge | Gewicht | Schmelzwert (925)* |
|---|---|---|---|
| Feine Ankerkette | 40–45 cm | 3–8 g | €3–€7 |
| Venezianerkette (mittel) | 45 cm | 10–18 g | €9–€16 |
| Figaro-Kette (mittel) | 50 cm | 15–30 g | €14–€27 |
| Panzerkette (dick) | 50–60 cm | 30–65 g | €27–€59 |
| Königskette / Flachpanzerkette | 60 cm | 40–100 g | €36–€91 |
| Kubanische Gliederkette | 55–70 cm | 50–120 g | €45–€109 |
* Schätzwerte bei ca. 33 €/Feinunze. Aktuellen Wert oben berechnen.
So erkennen Sie eine echte Silberkette
Prüfen Sie den Verschluss oder die Karabinerklammer – dort ist die Punzierung üblicherweise eingestanzt:
- 925 oder .925 – Massives Sterlingsilber – werthaltig
- 800 oder 835 – Europäisches Silber – ebenfalls werthaltig
- Kein Stempel – Könnte versilbert sein; Magnettest und Säuretest empfehlenswert
- Grüne Verfärbung auf der Haut – Kein Silber; wahrscheinlich Messing oder Kupfer mit Silberauflage
Magnettest: Echter Silber reagiert nicht auf einen starken Magneten. Wenn die Kette anzieht, ist sie kein Silber.
Eiswürfeltest: Legen Sie einen Eiswürfel auf die flachgelegte Kette – Silber hat die höchste Wärmeleitfähigkeit aller Metalle und schmilzt Eis sichtbar schneller als andere Materialien.
Silberkette verkaufen – was ist zu beachten?
- Gewicht korrekt ermitteln: Wiegen Sie die Kette ohne Anhänger (Anhänger separat bewerten, besonders bei Edelsteinen)
- Mehrere Angebote einholen: Edelmetallhändler, Juweliere und Online-Scheideanstalten zahlen unterschiedlich viel
- Designermarken prüfen: Ketten von Tiffany & Co., Cartier, Bulgari oder Pomellato erzielen als Schmuckstück oft ein Vielfaches des Schmelzwerts
- Online-Scheideanstalten zahlen bis zu 90–98 % des Schmelzwerts – deutlich mehr als der lokale Juwelier (65–80 %)